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Methoden
Meine Arbeit verbindet verschiedene Methoden, die Sie auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene unterstützen. Jede einzelne ist ein Zugang - und gemeinsam eröffnen sie einen Raum, in dem Entwicklung, Verarbeitung und neue Balance möglich werden.
Welche Methode dabei im Vordergrund steht, ergibt sich individuell abgestimmt auf Sie, Ihre Geschichte und das, was gerade gesehen werden möchte. Einen Überblick über die einzelnen Ansätze und ihre Wirkweise finden Sie in den folgenden Bereichen.
Bei der Reflexintegration geht es darum, überaktive frühkindliche Reflexe, wie z.B. den Moro-Reflex, im Nervensystem adäquat zu integrieren, was im Gehirn für Entspannung sorgt. Frei gewordene Energie kann nun zielgerichteter genutzt werden.
Was sind frühkindliche Reflexe?
Als frühkindliche Reflexe werden Reflexe bezeichnet, die beim Säugling natürlich vorhanden sind, um sein Überleben zu sichern. Hier zu gehören der z.B. Moro-Reflex, der Angst-Lähmungs-Reflex, der Saug- und der Such-Reflex, u.v.m.. Mit der weiteren körperlichen Entwicklung im Kindesalter bilden sich diese Reflexmuster nach und nach zurück, um schließlich zu verschwinden.
Dies geschieht automatisch durch die ständige Wiederholung und Aktivierung der Motorik im Zusammenspiel mit der sensorischen Wahrnehmung, was zur Neubildung von Synapsen und neuronalen Bahnen anregt. So können Bewegungsmuster vollständig integriert werden, was die Basis für weitere Bewegungsprofile darstellt. Dabei werden verschiedene Ebenen der Bewegung durchlaufen, wobei ein komplexeres Bewegungsmuster erst dann erreicht werden kann, wenn das darunter liegende ganz erlernt wurde.
Was behindert die natürliche Integration frühkindlicher Reflexe?
Die neurologische Entwicklung von Kindern verläuft nicht immer planmäßig, wobei die modernen gesellschaftlichen Entwicklungen diesen Trend oft unterstützen. Als hemmende Faktoren sind bekannt:
Bewegungsmangel
Übermäßiger Medienkonsum (siehe M. Spitzer: "Vorsicht Bildschirm!")
Mangelnde Kommunikation mit Kindern, Eltern, anderen Menschen
Ernährungsfehler (die zur mangelhaften Funktion vieler Organe führen, insbesondere der Leber, die als wichtigstes Stoffwechselorgan essentiell an der Bildung von Hormonen, Neurotransmittern und einer guten Hirnfunktion beteiligt ist. Somit sind durch falsche Ernährung Nachteile in der neurologischen Entwicklung zu erwarten.)
Toxische Einflüsse bspw. durch Umweltchemikalien und Schwermetalle
Geburtstrauma (Sturzgeburt, Kaiserschnitt, Saugglocken-oder Zangengeburt, Nabelschnur um den Hals,..), da die Geburt ein intensives Reizerlebnis darstellt und so zur späteren motorischen und taktilen Reife beiträgt. So zeigen sich zum Beispiel bei Kindern mit Steiß-oder Sturzgeburten später signifikant mehr Teilleistungsschwächen.
spätere traumatische Erfahrungen oder Unfälle.
Genetische Disposition und Umweltfaktoren während der Schwangerschaft (Ernährung, Toxinbelastung, Rhythmus, Umgang mit Emotionen)
Wie machen sich schlecht oder falsch integrierte frühkindliche Reflexe bemerkbar?
Sind primitive Reflexe unvollständig oder falsch in das neurologische Bewegungsmuster integriert, kommt es zu vielfältigen Beeinträchtigungen. Da das Gehirn für die Handlungsfähigkeit im Alltag sorgen will, muss es dann bis zu 95% seiner Energie aufwenden, um die ständig überaktiven Reflexmuster zu kompensieren. Diese Energie fehlt folglich für andere wichtige Bereiche und könnte deutlich sinnvoller und zielgerichteter eingesetzt werden.
Entsprechende Defizite zeigen sich in der Regel spätestens in der Schule in Form von Teilleistungsschwächen.
Beispiele sind:
Koordinationsstörungen oder feinmotorische Entwicklungsstörungen, teilweise auch Dyspraxie genannt
Lese-Rechtschreibschwäche und Legasthenie („Deutsch ist doof“)
Dyskalkulie oder Rechenschwäche und Verminderung des mathematischen Denkens („Mathe ist doof“)
Konzentrationsschwierigkeiten (die Hausaufgaben dauern sehr lang, das Kind wird in der Schule oft nicht fertig, „träumt“,..)
ADS/ADHS
Angst- und Panikstörungen
Auch viele Erwachsene haben unvollständig oder falsch integrierten Reflexe, oft unbewusst. Entweder, weil von Kindheit an keine vollständige Integration stattgefunden hat oder durch bestimmte Lebensereignisse oder die Lebensweise (s.o.) frühkindliche Reflexmuster wieder durchgebrochen sind.
Wie funktioniert die Reflexintegration© nach Wolfgang K. Fischer?
Fischer konnte herausfinden, dass es im Einzelnen nicht wichtig ist, alle frühkindlichen Reflexe aufzuspüren und zu balancieren, zumal dies sehr zeitaufwändig ist und die einzelnen Integrationsübungen sehr genau ausgeführt werden müssen.
Bei dieser Form der Reflexintegration geschieht die Überprüfung sowie anschließende Integration der frühen Reflexe in kompakter Form.
Diese Metaebene basiert auf der kinesiologischen Überprüfung übergeordneter Reflexmuster über spezifische Muskeltests. Geprüft und balanciert werden dabei zunächst die Stellreflexe, die die Stellung im Raum prägen. Sind frühkindlichen Reflexe nicht adäquat integriert, wird das in der Prüfung deutlich sichtbar, da dann auch diese Reflexebene nicht hält. Die anschließende Integration erfolgt ebenso kompakt über Akupressur der entsprechenden Punkte im Meridiansystem.
Je nach Situation bedarf es etwas Zeit und Wiederholungen. Langwierige Übungseinheiten bestimmter Bewegungsmuster sind jedoch nicht mehr nötig. Später kann es noch nötig sein, das Zungenbein, die Schrittreflexe und das Gleichgewicht zu balancieren.
Sind alle Reflexprofile integriert, entsteht eine neue und stabile Körpermatrix, die dem Menschen nicht nur einen sicheren körperlichen Stand ermöglicht, sondern auch zu geistiger und emotionaler Balance führt.
(Applied Physiology – Integrated Energetics)
Bei dieser Methode können Energie-Ungleichgewichte und Stressfaktoren durch spezifische Muskeltes sehr genau aufgedeckt werden. Hierfür werden spezifische Challenges (=potentielle Stressoren) genutzt und unmittelbar auf ihre körperliche Stressreaktion überprüft. Dieses Prozedere lässt sehr exakte und realistische Ergebnisse sichtbar werden. Die Stressoren werden anschließend durch spezifische, den individuellen Bedürfnissen angepassten Korrekturen aufgelöst. Die Korrekturen erfolgen vor allem über spezielle Akupressurformate entlang des Meridiansystems. Des Weiteren kommen bei Bedarf u.a. weitere manuelle Techniken, Bachblüten und Meridian-Klanggabeln zum Einsatz. Auf diese Weise können die natürliche Lebensenergie und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden, was ein neues körperliches, emotionales und mentales Gleichgewicht ermöglicht.
Hämopyrrollaktamurie, kurz HPU, ist eine häufige, genetisch bedingte Stoffwechwechselstörung, die etwa 10% der Frauen und 1% der Männer betrifft.
Zugrunde liegt hier ein Enzymdefekt, der dazu führt, dass das wichtige Molekül Häm nicht ausreichend gebildet werden kann.
Die Hauptaufgabe des Häm, als zentralem Bestandteil von Hämoglobin und Myoglobin, ist der Sauerstofftransport im Blut. Es ist aber auch für diverse Stoffwechselvorgänge unverzichtbar.
HPU führt in der Folge dazu, dass der Körper nicht regelrecht entgiften kann. Hinzu kommt bei den Betroffenen oft ein Mangel in Vitamin B6, Zink und Mangan, an die der Körper das fehlerhaft gebildete Häm bindet, um es über den Urin ausscheiden zu können.
Insbesondere in unserer heutigen, von Umweltgiften zunehmend belasteten Welt, zeigt sich eine gestörte Entgiftungsleistung des Organismus als besondere Herausforderung, vor allem, wenn man bis ins hohe Alter gesund bleiben möchte.
Der erste und zugleich wichtigste Schritt ist hierbei die Diagnostik, die mittels eines hochspezifischen Urintests erfolgt.
Hat sich eine HPU bestätigt, können dann gezielte Maßnahmen ergriffen, um dem Körper zu einer optimalen Funktion zu verhelfen.
Die Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren, das psychische Probleme nicht nur im Individuum, sondern im Kontext sozialer Beziehungen (Familie, Partnerschaft, Umfeld) betrachtet. Sie ist lösungsorientntiert, fokussiert auf Ressourcen und fördert Selbstveränderungsprozesse. Die systemische Therapie ist besonders wirksam bei sozialen Gefügen, Paarproblemen, Verhaltensauffälligkeiten. Sie gilt als sehr effektiv, da sie unbewusste Muster in Beziehungen sichtbar machen und durch Veränderungen in Kommunikationsprozessen Lösungen ermöglicht. Gearbeitet wird oft mit dem Systembrett oder dem Aufstellen der Situation auf dem Boden und zirkulierenden Fragen, bislang verdeckte Beziehungsstrukturen und Muster sichtbar zu machen, um dann aus einer neuen Perspektive heraus Lösungen finden zu können.
Diese ganzheitliche Methode verbindet schamanische Rituale mit systemischer Aufstellungsarbeit. Tiefliegende oft karmische Themen, die u.a. aus der Ahnenreihe oder früheren Inkarnationen übernommen wurden, können hier sichtbar gemacht werden, um sie zu lösen und in Frieden zu bringen. Es handelt sich um eine sehr intuitive Methode, die Ursachen auf energetischer Ebene in den Blick nimmt, die mit dem rationalen Verstand nicht greifbar sind.
Die Klassische Homöopathie geht auf Samuel Hahnemann zurück. Sie folgt seiner Erkenntnis, dass Gleiches mit Gleichem geheilt werden kann. Die Homöopathie setze ich gerne im Bedarfsfall ergänzend ein.
Es handelt sich um eine sanfte Methode der Wirbelsäulen-und Gelenktherapie, bei der Wirbelverschiebungen vorsichtig korrigiert und Verspannung gelöst werden können. Diese Methode setze ich bei akutem Bedarf ergänzend ein.

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